Zahnarzt Willich


Aktuell


01.06.2014

Was in der Zahncreme steckt

Benötigt wird sie zweimal täglich: Mit Zahnpasta und natürlich auch der richtigen Zahnputztechnik werden die Zähne von Nahrungsresten und Belägen befreit. So haben Karies, Zahnfleischentzündung und Parodontitis keine Chancen und der Atem bleibt frisch. Doch kaum jemand weiß, welche Inhaltsstoffe in der Zahnpasta stecken.
Ein unverzichtbarer Bestandteil der Zahnpasta sind die Fluoride, die in fast allen Zahnpasten enthalten sind. Fluoride wurden weltweit bereits in über 300.000 wissenschaftlichen Untersuchungen gründlich getestet. Dabei konnte kein Indiz dafür gefunden werden, dass Fluoride bei korrekter Anwendung die Gesundheit gefährden. Im Gegenteil, wie die Bundeszahnärztekammer meint: Da Fluoride sich in die Zahnstruktur einlagern und den Zahn mit Fluor versorgen, werden die Zähne widerstandsfähiger gegen die Säuren, die durch den bakteriellen Abbau von Nahrung (Zucker!) entstehen. Die Entkalkung der Zahnoberflächen wird verhindert und die Remineralisation der Zähne gefördert. Fluoride schützen auf diese Weise effektiv vor Karies. Nicht umsonst schreiben Zahnmediziner den starken Kariesrückgang in Deutschland auch dem Einsatz der Fluoride in der Zahnhygiene, z. B. in der Zahncreme, zu.
Als weiterer Bestandteil der Zahnpasta sorgen die in kleinen Mengen enthaltenen Tenside dafür, dass sich die Zahncreme gut auf den Zähnen verteilen lässt und so schön schäumt.
Verschiedene antibakterielle Inhaltsstoffe wehren Bakterien ab, wieder andere verleihen der Zahnpasta einen frischen Geschmack. Welche Geschmacksrichtung aus dem inzwischen sehr vielfältigen Angebot dann letztendlich bevorzugt wird, hängt ganz von den individuellen Vorlieben ab.
Greifen Sie lieber nicht zu Zahncremes, die eine Aufhellung der Zähne versprechen. Denn diese können Schleifkörper enthalten, die ähnlich wie Schmirgelpapier wirken und möglicherweise den Zahnschmelz beschädigen. Ist ein Aufhellen (Bleaching) der Zähne gewünscht, wendet man sich besser an den Zahnarzt seines Vertrauens.
Quelle: KZV

25.05.2014

Erfreuliche Fortschritte bei Zahngesundheit

Eine aktuelle Statistik des obersten Organs der deutschen Kassenzahnärzte, der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV), hat jetzt den Nachweis erbracht, dass in Deutschland so wenige Zähne gezogen werden wie nie zuvor und auch die Anzahl der Füllungen im letzten Jahrzehnt erfreulicherweise deutlich abgenommen hat.
Die Gründe liegen auf der Hand. Hier sind zum einen die verstärkten Präventionsprogramme, die seit 25 Jahren bei Kindern und Jugendlichen in Kindergärten und Schulen durchgeführt werden, zu nennen, zum anderen kommt auch der verbesserten Versorgung der Menschen mit Fluorid etwa als Inhaltsstoff von Zahnpasta oder in Form von fluoridiertem Speisesalz eine zentrale Bedeutung zu.
Nicht zuletzt spielt auch der regelmäßige Gang zum Zahnarzt zur Kontrolluntersuchung, die zweimal jährlich von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen wird, eine wichtige Rolle in Hinsicht auf den hohen Stand der allgemeinen Zahngesundheit in Deutschland. Und sicher hat auch eine zunehmend gesundheitsbewusstere Ernährung ihren Teil dazu beigetragen. Denn zahnfreundliches Essen und Trinken mit möglichst wenig Zucker kommt der Gesundheit von Zähnen und Mund sehr zugute.
Quelle: KZV


19.05.2014

Neue Sprechstundenzeiten

Ab dem 19.5.2014 haben wir geänderte Sprechstundenzeiten! Das wird besonders unsere berufstätigen Patienten freuen, denn dann sind wir gleich zweimal die Woche bis 20.00 Uhr für Sie da. Jeden Montag und Dienstag können Sie auch nach Feierabend zu uns kommen.


01.05.2014

Kein Zucker im ersten Lebensjahr

Kinder- und Jugendärzte raten frisch gebackenen Eltern dringend, die Nahrung ihrer Kleinen im ersten Lebensjahr weder mit Zucker noch mit anderen Süßstoffen (z. B. Honig!) zu versehen. Dies gilt auch für Fertigbreis, die nur sehr wenig oder gar keinen Zucker enthalten sollten. Damit wird verhindert, dass der Geschmackssinn bereits in den ersten Monaten auf „süß“ geeicht wird.
Süßes Essen kann schon vor dem Durchbruch des ersten Zähnchens die Grundlagen für eine spätere Karieserkrankung schaffen und schadet bereits vorhandenen Zähnen nachhaltig. Zum einen befördert es die Ansiedlung von Kariesbakterien. Zum anderen kann ein Gewöhnungseffekt entstehen, da in den ersten Lebensmonaten bereits die Weichen für die individuelle Ausprägung des Geschmackssinns gelegt werden.
Für Babys und Kleinkinder sollte Obst deshalb die einzige süße Nahrung bleiben. Ständiges Nuckeln an Fläschchen mit zucker- und säurehaltigen Getränken wie gesüßten Tees und Obstsäften ist pures Gift für die Zähne und kann schlimme Zahnschäden hervorrufen. So leidet bereits mehr als ein Viertel der Dreijährigen in Deutschland unter frühkindlicher Karies, zehn bis 15 Prozent der Drei- bis Sechsjährigen weisen dabei eine typische Nuckelflaschenkaries auf, bei der zuerst kariöse Veränderungen an den oberen Frontzähnen und später auch an anderen Zähnen auftreten.
Kein Verbot gilt dagegen für Rohkost, wenn sie in einer für Kleinkinder geeigneten Weise zubereitet wird. Rohes Gemüse, etwa knackige Möhren oder Kohlrabi, sollte vor dem Verzehr daher fein gerieben werden. Gemüse kann auch bissfest gegart werden. Dann können es die Kleinen auf der Kauleiste oder mithilfe der Zunge am Gaumen zerdrücken. Ebenso verhält es sich mit reifem und daher weichem Obst. Kleine und harte Beerenfrüchte oder Nüsse sollten wegen der Gefahr, sich zu verschlucken, von kleinen Kindern nicht gegessen werden.
Quelle: KZV


20.04.2014

Mundhygiene und geistige Fitness

Der Einfluss der Mundgesundheit auf die Allgemeingesundheit ist wissenschaftlich gut belegt. Erkrankungen im Mundbereich wie Karies, Gingivitis (Zahnfleischentzündung) und Parodontitis (eine schwere Entzündung des Zahnhalteapparats) begünstigen Herzinfarkt, Arteriosklerose, Diabetes sowie Infektionen der oberen Atemwege und können sogar Lungenentzündungen hervorrufen und Frühgeburten auslösen. Eine US-amerikanische Studie hat jetzt nachgewiesen, dass die Mundgesundheit auch im Zusammenhang mit der geistigen Fitness eines Menschen steht.
Eine Gruppe von Wissenschaftlern aus North Carolina hat Daten von 6.000 Personen im Alter von 45 bis 64 Jahren erhoben, um zu überprüfen, ob eine Verbindung zwischen der geistigen Leistungsfähigkeit eines Menschen und seiner Mundgesundheit besteht.
Die Forscher gelangten dabei zu dem Ergebnis, dass die Anzahl der noch vorhandenen Zähne im Mund sowie das Vorhandensein bzw. Fehlen von Erkrankungen des Mundraums wie Parodontitis in einem deutlichen Zusammenhang zu den vorhandenen geistigen Fähigkeiten der Studienteilnehmer standen. Salopp gesagt konnte festgestellt werden, dass die kognitiven Fähigkeiten mit jedem verlorenen Zahn geringer wurden.
Die Wissenschaftler vermuten, dass die Erreger von Zahn- und Munderkrankungen über den Blutkreislauf in alle Körperregionen und daher auch in das Gehirn gelangen können, wo sie Schäden hervorrufen, die zu einem geistigen Abbau führen. Umgekehrt ist es auch möglich, dass Menschen mit reduziertem Erinnerungsvermögen die Zahnpflege vernachlässigen oder eine schlechte Mundgesundheit eine Mangelernährung verursacht, die wiederum die geistige Leistungsfähigkeit verringert.
Die Studie der Forscher aus North Carolina hat auf jeden Fall deutlich gemacht, dass eine regelmäßige und sorgfältige Mundhygiene wesentlich zur Erhaltung der geistigen Fitness beiträgt. Wie Sie Zähne und Mund optimal pflegen, erklären wir Ihnen gerne in unserer Prophylaxesitzung.
Quelle: KZV


18.03.2014

Gewonnen!

magazinDas gesamte Team von „IHRE DENTALPRAXIS“ ist stolz den Wettbewerb des zahnärztlichen Fachmagazin „Chance Praxis“ gewonnen zu haben.


15.03.2014

Interdentalbürsten für Zahnzwischenräume

Etwa 40% der Zahnoberflächen liegen in den Interdentalräumen und sind daher für Zahnbürsten nicht vollständig zugänglich. Da viele Zähne im Zahnhals- und Wurzelbereich Oberflächeneinziehungen vorweisen, sind sie z. B. für Zahnseiden nicht erreichbar. Interdentalbürsten sind bei diesen anatomischen Gegebenheiten ein geeignetes Mittel, um Plaque effektiv zu entfernen und damit das Risiko für Karies, Gingivitis (Zahnfleischentzündung) und Parodontits (eine schwere Entzündung des Zahnhalteapparates) wesentlich zu reduzieren. Dabei ist die Empfehlung der geeigneten Bürstengröße durch den Zahnarzt oder durch zahnärztliches Fachpersonal von besonderer Bedeutung, da Interdental-, also Zahnzwischenräume naturbedingt individuell variieren und sich darüber hinaus bei Zahnfleischentzündungen verändern können.
Quelle: KZV Nordrhein


17.02.2014

Nach Erkältung Zahnbürste wechseln

In der Winterzeit haben Schnupfen, Husten und Heiserkeit Hochsaison. Daher sollte man nicht vergessen, dass auch die Zahnbürste Überträger von Krankheitserregern sein kann. Vor allem nach einer Erkältung oder einem grippalen Infekt sollte schnellstens die Zahnbürste ausgewechselt werden, will man sich nicht erneut anstecken, denn selbst wenn man die Zahnbürste nach jedem Benutzen gründlich abspült, können in den dichten Borsten Reste von Keimen überleben. Dies gilt natürlich auch für die Aufsätze von elektrischen Zahnbürsten.
Quelle: KZV Nordrhein


04.02.2014

Zahnunfall beim Wintersport

Wer freut sich nicht auf den Winterurlaub. Doch Wintersportarten wie Skifahren, Snowboarden, Rodeln oder auch Eishockey sind sehr unfallträchtig. Schnell kann es hier passieren, dass ein Sportler stürzt und ein Zahn gelockert oder verschoben wird oder sogar absplittert oder ganz herausbricht. Wenn der Zahn dann richtig konserviert wird und der Verletzte umgehend einen Zahnarzt aufsucht, kann der Zahn meist gerettet werden. Bei einer Blutung im Mund hilft ein leichter Biss auf ein Stofftaschentuch.
Nach dem Auffinden des ausgeschlagenen Zahns muss dieser konserviert werden. Wichtig ist, niemals die Zahnwurzel, sondern nur die Zahnkrone zu berühren, denn die Zellen in der Wurzelhaut leben und könnten sonst geschädigt werden. Dementsprechend darf der Zahn auch nicht abgewaschen werden. Zahn feucht halten und sofort zum Zahnarzt. Das beste Behältnis für einen ausgebrochenen Zahn ist eine sogenannte Zahnrettungsbox . Ohne Zahnrettungsbox muss improvisiert werden, beispielsweise lässt sich ein Zahn(stück) in einem Glas kalter H-Milch aufbewahren, kurze Zeit auch in steriler Kochsalzlösung. Ansonsten den Zahn in der Backentasche oder unter der Zunge „aufbewahren“.

Dann muss so schnell wie möglich der Zahnarzt aufgesucht werden. Am besten kündigt man den Unfall der Praxis zuvor telefonisch an und gibt wichtige Informationen durch. Auch wenn auf den ersten Blick kein Zahn verletzt worden zu sein scheint, sollte man den Zahnarzt konsultieren, da die Zahnwurzel betroffen sein könnte und Folgeschäden möglich sind. Damit es gar nicht zu Zahnschäden kommt, ist nicht nur für Winter-, sondern für alle Sportarten, die „zahnunfallträchtig“ sind, ein spezieller Mundschutz zu empfehlen.
Quelle: KZV Nordrhein


20.01.2014

Vorsicht bei säurehaltigen Lebensmitteln

Säurehaltige Lebensmittel und Getränke können die Zähne angreifen. Dies gilt leider auch für Obst und Fruchtsäfte. Die Gefahr einer nachhaltigen Schädigung der Zähne durch den Genuss von Speisen und Flüssigkeiten, die Säuren enthalten, vergrößert sich, wenn die Zähne unmittelbar nach dem Verzehr geputzt werden. Die Säuren lösen Mineralien aus dem Zahnschmelz heraus, die normalerweise vom Körper mit der Zeit wieder eingebaut werden können. Werden die Zähne jedoch direkt nach dem Essen oder dem Trinken geputzt, gehen die Mineralien verloren. Von daher lautet der Rat der Experten, nach dem Genuss von säurehaltiger Nahrung und entsprechenden Getränken mit dem Zähneputzen eine halbe bis eine Stunde zu warten. Ansonsten wird der angegriffene Zahnschmelz von der Zahnbürste regelrecht weggeschrubbt.

Die Folgen von Abnutzungserscheinungen an den Zähnen können ihre erhöhte Schmerzempfindlichkeit bei Wärme, Kälte und Kontakt mit Säuren und nicht zuletzt auch ästhetische Nachteile sein. Eine gesundheitsbewusste Ernährung sollte daher immer ausgewogen sein und den Körper nicht nur mit Vitaminen, sondern unter anderem auch ausreichend mit Mineralien und Fluoriden versorgen, um Zahnschäden vorzubeugen.
Quelle: KZV Nordrhein